Traumasensible Paarberaterin
Mein Weg zur traumasensiblen Paartherapie begann mit meiner eigenen Transformation. Die Ausbildung nach PD Dr. Katharina Klees hat nicht nur meine fachliche Arbeit geprägt, sondern auch meine Beziehung zu mir selbst grundlegend verändert. Ich habe erlebt, wie viel Heilung, Wachstum und Lebendigkeit möglich wird, wenn wir verstehen dürfen, was uns prägt.
Diese Erfahrung war so tiefgreifend, dass ich sie weitergeben möchte – nicht als theoretisches Wissen, sondern als gelebte Praxis. Als jemand, der selbst durchlaufen hat, was ich heute begleite.
Ich arbeite mit Paaren und Einzelpersonen und bringe vor allem traumasensible Ausbildungen und Erfahrungen mit: traumasensible Sexualtherapie, EMDR und Theta Healing. Ergänzt wird mein Ansatz durch meine Ausbildung als Heilpädagogin und Psychomotorikerin.
Darüber hinaus habe ich Assistenz-Erfahrungen in einer Jahresgruppe für Paare sowie bei einem Schaukel-EMDR-Seminar gesammelt.
Mein Anliegen ist es, einen geschützten Raum zu schaffen. Einen Raum, in dem du dich zeigen darfst, wie du bist. Wo Verstehen wichtiger ist als Urteilen. Wo Achtsamkeit und echte Begegnung möglich sind – damit Heilung geschehen und Lebendigkeit wachsen kann.
Ich freue mich darauf, dich auf diesem Weg zu begleiten.
Jeanette Dudenhöffer
Die meisten Paare warten viel zu lange, nachdem die ersten ernsthaften Probleme auftreten. Je früher ihr kommt, desto weniger Verletzungen haben sich angesammelt, desto weniger Schutzwälle wurden hochgezogen. Wenn ihr spürt, dass sich etwas wiederholt, dass Nähe schwierig wird, dass ihr euch fremd werdet – dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Ihr müsst nicht erst am Abgrund stehen. Paartherapie ist kein letzter Ausweg, sondern eine Investition in eure Beziehung, bevor alte Muster sie zerstören.
Das ist eine der häufigsten Sorgen – und ja, auch wenn nur einer von euch kommt, kann sich viel verändern. Oft ist es sogar so: Wenn einer anfängt, sich selbst zu verstehen, seine Trigger zu erkennen und anders zu reagieren, verändert sich die gesamte Dynamik. Der andere Partner merkt: "Hier passiert etwas. Es fühlt sich anders an." Manchmal braucht es genau das, damit auch der zweite Partner bereit wird. In der traumasensiblen Paartherapie arbeiten wir ohnehin nicht am "Problem", sondern an den Mustern – und die kannst du bei dir selbst verändern, auch wenn dein Partner (noch) nicht dabei ist. Langfristig ist es natürlich besser, wenn beide kommen. Aber der erste Schritt zählt – auch wenn du ihn allein gehst.
Klassische Paartherapie arbeitet oft an Kommunikation: Wie sagt ihr Dinge? Wie hört ihr zu? Wie findet ihr Kompromisse? Das ist wichtig – aber es reicht nicht, wenn alte Traumata aktiviert werden. Wenn einer von euch in den "Kampf-oder-Flucht-Modus" geht, helfen keine Ich-Botschaften mehr. Dann ist euer Nervensystem im Alarmmodus. Die traumasensible Paartherapie (TSPT) nach Dr. Klees schaut tiefer: Was triggert euch wirklich? Welche Bindungsmuster aus der Kindheit wirken bis heute nach? Welche Schutzstrategien habt ihr entwickelt – und warum? Wir arbeiten nicht nur mit Worten, sondern mit dem, was in eurem Körper passiert. Mit den automatischen Reaktionen, die ihr nicht steuern könnt. Erst wenn ihr das versteht, könnt ihr wirklich etwas verändern.
Nein, leider nicht. Paartherapie ist keine Kassenleistung – auch nicht die traumasensible Paartherapie. Das bedeutet: Die Kosten tragt ihr selbst. Ich weiß, dass das eine Hürde sein kann. Aber hier ist die andere Seite: Weil ihr privat zahlt, gibt es keine Diagnose, keine Akte, keine Dokumentation bei der Krankenkasse. Eure Beziehung, eure Themen bleiben privat. Und ihr bestimmt, wie lange wir arbeiten – nicht die Kasse. Manche Paare sehen es so: Wir investieren in unsere Beziehung, wie wir in ein Auto oder eine Wohnung investieren würden. Was ist uns das wert? Die ehrliche Antwort: Wenn eure Beziehung euch wichtig ist, ist es die Investition wert.